Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Informationen und Meldungen aus unserer Pfarrgemeinde.
Ältere Einträge finden Sie im Archiv.
Herbst-Pfarrbrief 2011
Heute ist der neue Herbst-Pfarrbrief erschienen. Er liegt jeweils im Kirchenvorraum aller drei Kirchen aus.
Die Online-Ausgabe finden Sie neben den bisher erschienenen Pfarrbriefen unter der Rubrik Pfarrbrief.
Für die nächsten Ausgaben suchen wir noch Sponsoren. Bitte bei Interesse im Pfarrbüro melden.
Sebastian Gansel, 8. Oktober 2011
Ansprache zum Jahreswechsel 2010/2011
In den Jahresschlussgottesdiensten und -andachten ließ Pfarrer Orphée-Honorat Agbahey das vergangene Kalenderjahr revue passieren.
Die vollständige Ansprache können Sie hier nachlesen.
Sebastian Gansel, 2. Januar 2011
Wem dienen wir? - Predigt zum Christkönigssonntag 2010
Anlässlich des Ende des Kirchenjahres blickte Pfarrer Orphée-Honorat Agbahey zurück auf die vergangenen drei Jahre in unserer Pfarrgemeinde.
Den vollständigen Text der Predigt können Sie hier nachlesen.
Sebastian Gansel, 27. November 2010
Aus Liebe zu Gott nach Dithmarschen - Aus Togo stammender Nonnen-Orden ist mit zwei Schwestern in Heide vertreten
Lächelnd und singend tanzt die Ordensschwester dem Altar entgegen. Während sich draußen dunkle Wolken zusammenballen, weht durch die St.-Josef-Kirche ein Hauch von Afrika.
Mönche gibt es in Dithmarschen seit mindestens 470 Jahren nicht mehr, die Gründung eines Nonnenklosters war Jahre vorher schon am geringen Zulauf gescheitert. Ordenstracht gab es nur noch als Kostüm, beispielsweise beim Heider Marktfrieden, zu sehen. Das hat sich nun mit der Gründung eines Konvents in Heide geändert.
Seit einigen Monaten tauchen die beiden dunkelhäutigen Ordensschwestern Aimée-Lina und Beatrice, die ebenso wie der Heider Pfarrer Orphée-Honorat Agbahey aus Togo stammen, in ihren weißen Gewändern im Straßenbild der Kreisstadt auf. Aimée-Lina feierte nun in Dithmarschen ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum "Institut des Soeurs de Notre Dame de l'Eglise", einer 1952 in Togo gegründeten Nonnen-Kongregation.
Die Band der togolesischen Gemeinde aus Hamburg bringt westafrikanisches Flair in die Messe, in deren Verlauf Aimée-Lina ihr Gelübde vor der stellvertretenden Oberin Bertille Nayo erneuert und die in Italien lebende Ordensschwester Perpétue ihr zeitliches Gelübde ablegt.
Als Mittzwanzigerin entschied sich Lina für ein Leben als Nonne und erhielt auch erst zu diesem Zeitpunkt den zusätzlichen Ordensnamen Aimée. Schwer fiel ihr der Schritt nicht, erklärt sie. "Ich liebe Gott und ich liebe es, für Gott und Seinen Sohn Jesus Christus zu arbeiten", kommt mit größter Selbstverständlichkeit die Antwort auf die Frage, was sie seinerzeit zum Ordenseintritt bewog.
Der spätmittelalterliche Klostergrundsatz "Bete und arbeite" gilt auch für den jungen Orden. "Arbeit in Schulen, Krankenhäusern, soziales Engagement" gehören zum Profil der Gemeinschaft, wie Bertille Nayo, zuständig für die in Europa lebenden Ordensangehörigen, erklärt. "In manchen Gegenden werden wir auch als die Mütter der Kirche bezeichnet", verweist sie augenzwinkernd auf den Ordensnamen "Soeurs de Notre Dame de l'Eglise", der sich auf Maria, die Mutter Christi, bezieht.
Auch die beiden Heider Ordensschwestern sind nicht allein zu Gebet und innerer Einkehr in Dithmarschen. Aimée-Lina zählt auf: "Ich gebe Katechese-Unterricht (Einführung in den Glauben) für Kinder, mache Termine mit Frauen, die Probleme haben, arbeite in der Gemeinde mit."
Außerdem sind Aimée-Lina und Beatrice noch mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert. Die beiden Nonnen kamen direkt aus Togo nach Dithmarschen - "auf Initiative von Pfarrer Agbahey und meiner Oberin Maria Gonzaga", erklärt Aimée-Lina. Als "schon sehr stark" empfand sie die Umstellung auf das norddeutsche Klima und die fremde Sprache, in die sie mit einem Intensivkursus eingestiegen ist: "Aber ich denke, ich werde mich an das Leben in Dithmarschen gewöhnen." Die Dithmarscher zeigen jedenfalls, dass sie sich ihrerseits an die Ordensschwestern gewöhnen können: Mehrere evangelische Pastoren aus dem Kirchenkreis Dithmarschen nehmen ebenso an der Feier teil wie von der Seite der Stadt Heide Bürgervorsteher Franz-Helmut Pohlmann und der 1. Stadtrat Olof Paulsen.
Die Fotos vom Gottesdienst und dem Fest finden Sie hier.
Martin Köhm, 05. September 2010
