Aktuelles


"Offene Kirchen"

Am Freitag, den 15. Juni 2018 laden Heider Kirchen wieder zu "Offenen Kirchen" ein. Es gibt an diesem Abend in ganz Heide sieben verschiedene Veranstaltungen.

Über allen steht die Jahreslosung 2018: "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst."

 

19:00 Uhr in St. Josef, Heide:

Angebot zur Tauferinnerung

mit Jordanwasser

 

Bibeltexte, Gitarrenspiel und besinnliche Momente zum Thema.



Kolpingsfamilie Heide


Fronleichnam 2018 in St. Josef

Fronleichnamsprozession in St. Josef

Blumenteppiche in St. Josef Heide zu Fronleichnam

So wie an vielen Orten findet auch in Heide jedes Jahr die Fronleichnamsprozession statt. Rund um die Kirche werden Altäre von Gemeindemitgliedern aufgestellt und herausgeputzt.

Den eigentlichen Schmuck bilden aber seit zwei Jahren immer wunderschöne Blumenteppiche. Thema und Motive werden frühzeitig ausgesucht.

Es werden Blumen gesammelt und gespendet. Mit Blättern und Blüten, mit Zweigen und Bändern werden die verschiedenen Motive der Teppiche gestaltet.

Mit großer Begeisterung ist die Kindergruppe, unter Mithilfe von Müttern, Anleitung der Oberministrantin und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden bei der Gestaltung dabei - stundenlang halten sie aus.

Wir danken allen Mitwirkenden für  ihren Einsatz.

 

 

Fronleichnam (Hochfest des Leibes und Blutes Jesu)

Die Augustinernonne Julia von Lüttich sah im Jahr 1209 mehrmals eine Vision: Eine Mondscheibe mit einem schwarzem Fleck. Sie erzählte davon ihrem Beichtvater und einigen Mitschwestern. Jesus hatte ihr offenbart, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute und der Fleck ein fehlendes Fest zu Ehren des Altarsakramentes sei. 1246 wurde Fronleichnam erstmals im Bistum Lüttich eingeführt. Die bischöfliche Urkunde von der Einführung des Fronleichnamfestes in Lüttich ist das älteste Dokument; und 1264 erhob Papst Urban IV. das Fronleichnamsfest zum allgemeinen Kirchfest.

Fronleichnam wird jedes Jahr 10 Tage nach Pfingsten, am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag gefeiert.

Die katholische Kirche feiert, dass Jesus leiblich in Wein und Hostie gegenwärtig ist. Das hängt mit dem letzten Abendmahl zusammen, das Jesus mit seinen Jüngern feierte und erinnert die Christen an seine Anwesenheit in der Gestalt von Brot und Wein in der Heiligen Messe. (Matthäus, Kapitel 26, Vers 26-28)

An Fronleichnam tragen die Gläubigen die Montranz (kostbares Zeigegefäß), in dessen Mitte die Hostie eingesetzt ist, durch die Straßen, von Altar zu Altar. Die Prozession erinnert an das wandernde Gottesvolk, dessen Mitte "Jesus Christus: Das Brot des Lebens" ist.

Anselm Grün schreibt: "Es ist ein Fest, das sie Materie heiligt, ein Fest, das einen  neuen Blick für die Würde des Leibes und für das Geheimnis der Materie schenkt.

Das Fest will uns einladen, die Welt und einander mit neuen Augen anzuschauen und alles, was wir in die Hand nehmen und was wir berühren, mit Liebe zu durchdringen."

 

Theresia Renz/ Pfarrgemeinderatsvorsitzende

Buchquellen: Heilige und Namenspatrone von Schauber, Schindler

Einfach leben -Anselm Grün

Internetquelle: Kathpedia.de

Fotos: Renz

 

 

 

 

 

 

 


Heiliger des Monats:

Heiliger des Monats Juni: Heiliger Norbert

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Hier finden Sie aktuelle Informationen und Beiträge aus unserer Pfarrgemeinde.



Aus dem Gemeindeleben


Heiliger Norbert

Er zählt nicht zu den bekanntesten Heiligen, aber er steht ihnen kaum nach: Norbert von Xanten, eine kraftvolle Persönlichkeit, die noch heute von sich reden macht.

Wer ist er? Zunächst ein adliger Rheinländer, um 1082 geboren, von der Familie bestimmt für die kirchliche Laufbahn, die er auch selbst mit Energie anstrebt: er weiß, was er will und kann. Besitz und Beziehungen helfen, den Weg nach oben zu ebnen. Glaube an Gott, aber mehr noch Karriere in der Kirche - eine Aufgabe, die reizt, die viel verlangt, und viel verspricht: ein Großer zu sein in einer reichen Kirche. Keine Frage nach Christus, der die Armen seligpreist, demütigt dient, betend Gott sucht; keine Frage nach der Aufgabe eines jeden, hinzuführen zu Gott. Plötzlich ändert sich alles. Er wird ergriffen von einer neuen Bewegung wacher Christen, die wie Christus auf Erden leben wollen. Wie ein Blitz trifft ihn die Frage: Wozu lebst du und woraus? Er vedrängt sie nicht, zieht sich in klösterliche Stille zurück, um nachzudenken. Langsam schmelzen die falschen Ziele und Sicherheiten im Licht des Evangeliums. Und energisch, wie er vorher ein Kirchenamt anstrebte, wandelt er sich zum Mann, der in Jesus Sinn und Maß findet. An einem Tag lässt er sich zum Diakon und Priester weihen. Kraftvoll predigt er nun in Dörfern und Städten, nahezu besessen vom Gedanken, Menschen für Christus die Augen zu öffnen.

Die Begeisterung übersteigt seine Kräfte. Er muss haushalten, planmäßiger mit sich und der Seelsorge umgehen. So gründet er in Prémontré die Keimzelle seines Ordens. Wieder sorgt er energisch - diesmal für die Ausbreitung der Prämonstratenser. Es gelingt, und noch heute versuchen seine Jünger, miteinander aus dem Evangelium zu leben, zu beten und sich der Mitmenschen anzunehmen. Mitten in der Arbeit wird er plötzlich zum Erzbischof von Magdeburg bestellt.

Woher nimmt er die Kraft zum Kampf? Norbert, der mit der Monstranz in Händen dargestellt wird, weiß, wo er sie findet: in der Eucharistie. Monatelang bereitet er sich auf die Primiz vor, nimmt alle wichtigen Entscheidungen seines Lebens - es waren wohl nicht wenig - hinein in die Feier von Tod und Auferstehung Jesu. Er findet die Kraft im Gebet. Seine Bekehrung führt ihn in die Stille mit Gott. Wer könnte radikal leben wie er, ohne Gottes Botschaft immer wieder betend zu lesen. Er findet die Kraft bei den Gleichgesinnten.

Norbert - ein bekehrter und kämpfender Mensch, der sich von Christus einnehmen lässt. Die Stärke, mit der er seine Ziele verfolgte, war oft auch seine Schwäche. Aber sie bringt ihn uns näher, weil wir uns darin wiederfinden. Die Quellen, aus denen er schöpfte, sind auch unsere, weil sie immer noch fließen. Sind wir auch auf diesem Weg? Wo wir auch stehen, was auch aus uns wird, wohin uns die Not anderer drängt - wir sollten Gott in uns zulassen und nicht kneifen als Christen, erkennen lassen, wörtlich und tätig, dass wir in der Welt sind, aber nicht von ihr, und deshalb für sie. Norbert, dessen Liebe zu Gott größer war als seine Kraft, sie auszudrücken, Heiliger und Vorbild in Bekehrung und Kampf für Christus, aber auch der Bruder, der Gottes Barmherzigkeit nötig hat, den wir verstehen, weil es uns nicht anders ergeht.


Pastor Peter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


Pfarrei St. Josef in Heide:

Treffen des Geburtstagsbesuchsdienstes

Das nächste Treffen des Geburtstagsbesuchsdienstes ist am 18. Juni 2018 um 15:00 Uhr im Pfarrrgemeindesaal St. Josef, Heide. 

Wer Interesse daran hat, sich am Geburtstagsbesuchsdienst zu beteiligen, um älteren Gemeindemitgliedern und Jubilaren zu gratulieren, ist herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen.

Filmtipp

Informationsabend zur Israel Pilgerreise

Am Freitag, den 29. Juni 2018 ist um 19:00 Uhr im Gemeindedsaal St. Josef in Heide der Informationsabend zur Israel Pilgerreise. 

Bitte beachten Sie auch die in den Kirchorten ausliegenden Flyer.