Aktuelles


Firmung 2018

Am 22.04. 2018 wurden 22 junge Menschen von Weihbischof Horst Eberlein in St. Josef, Heide gefirmt.

Wir gratulieren herzlich zu diesem Ereignis und wünschen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.


Heilige des Monats:

Heilige des Monats April: Heilige Katharina von Siena

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Hier finden Sie aktuelle Informationen und Beiträge aus unserer Pfarrgemeinde.



Aus dem Gemeindeleben

Gemeindenachmittag in Meldorf

Der Gemeindenachmittag in Meldorf findet an jedem dritten Mittwoch im Monat statt. Begonnen wird mit der Hl. Messe in St. Ansgar um 15.00 Uhr. Danach nimmt der Gemeindenachmittag seinen Fortgang mit einem bunten Programm im Gemeindehaus. Im März wurden mitgebrachte Kerzen österlich geschmückt und im Anschluss von Pastor Peter Tran gesegnet.


Heilige Katharina von Siena

Manches Menschenleben endet nach menschlichen Maßstäben viel zu früh. Was hätte dieser Mensch alles noch bewegen und leisten können, wenn ihm mehr Zeit geblieben wäre? Was hätte er noch alles an Gutem bewirken und an Erneuerung in die Wege leiten können, wenn noch Gelegenheit dazu gewesen wäre?

Menschen wie Katharina von Siena sterben oft zu früh. Mit 23 Jahren hatte sie ihr Leben vollendet. Der Lebensweg eines jungen Mädchens hatte damals nur zwei Möglichkeiten: die Ehe oder als Jungfrau in ein Kloster und damit aus der Öffentlichkeit. Aber beide Wege entsprechen nicht Katharinas Wesen; sie will studieren und dem Volk predigen und so ihrer Berufung folgen.

Sir war das 23. oder 25. Kind von Giacomo und Lapa Benicasa, einem Wollfärber und Gerber. Seit dem 6. Lebensjahr hat sie Visionen und Verzückungen, die ihr eine große Sicherheit in Bezug auf ihre Berufung veleihen. Mit 12 Jahre setzte sie den mütterlichen Heiratsplänen ein schroffes Nein entgegen und schnitt die Haare ab. Zur Strafe musste sie als Magd die niedrigsten Dienste verichten; aber auch das konnte sie nicht von dem göttlichen Ruf trennen. Drei Jahre blieb sie in einer kleinen Zelle im elterlichen Haus, wo sie auf dem Boden schlief, bete und fastete und niemanden sprach.

Gegen viele Widerstände trat sie mit 15 Jahren als erstes unverheiratetes Mädchen in den dritten Orden des Hl. Dominikus ein. Damit hat sie einen ersten Standpunkt gefunden: in der Welt und doch nicht in der Welt. Doch ihr Weg ging weiter. Durch eine Vision erhielt sie den Ruf, hinzugehen und unter der Menge zu leben. Sie begriff: Gottes - und Nächstenliebe gehören zusammen. Und so lebt sie mit einer Anhängerschar, die sie selbst "Familie" nennt, ohne Satzung und Gelübde, sondern in völliger Freiheit aneinander gebunden, inmitten der Welt. Ihr Kennzeichen: ein zärtlicher Umgang. Ihre Aufgabe: Im Nächsten, besonders im Kranken, Christus zu erblicken.

Katharina übersteigt die Caritas und tritt in die Politik ein, nicht als "politische Heilige", sondern als Mystikerin, die politische Briefe schreibt.  Das, was sie von Christus verstanden hatte, soll auch inmitten aller Politik erstrebt werden. Dann kommt der große Auftrag, die Kirche von innen zu erneuern. Die Mißstände in der Kirche sind ihr ein Dorn im Auge. Sie ist überzeugte Katholikin, aber hat auch einen wachen Blick für die Realität. Sie ist entsetzt über die Verlogenheit der Kirche und erforscht die Ursache des Verfalls. Die Schuld liegt nach Katharina bei den Geistlichen, und so richtet sie in ihren Briefen heftige Angriffe gegen den Klerus: Sie sind "schmutzige, habgierige, geizige und von Hochmut getriebene Händler, die die Gaben des Heiligen Geistes verkaufen".

Die Gefühle, die Katharinas Lebenslauf in uns weckt, sind so vielfältig wie ihre Stationen: Staunen, Widerspruch und Bewunderung begegnen dem Gemisch von Naivität und Klugheit, Innerlichkeit und politischem Engagement. Sie ist eine Frau, die sich einmischt, die sich nicht heraushält, auch nicht aus den großen Fragen ihrer Zeit. Das ist aber nur die eine Seite ihres Lebens. Sie hält sich auch da nicht heraus, wo ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht: in der Pflege derer, die arm dran und todkrank sind. Wer sich so einsetzt, dessen Lebenskraft ist manchmal schnell verbraucht. Ihr Leben war ein kurzes, aber erfülltes Leben.

 

Pastor Peter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pastor Peter

 

 


Pfarrei St. Josef in Heide:

Firmung 2018

Am Sonntag, den 22.04. 2018 ist um 10.30 Uhr Firmung in St. Josef, Heide mit Weihbischof Horst Eberlein.

Erstkommunion 2018

Am Sonntag, den 27.04. 2018 ist Erstkommunion in St. Josef, Heide um 10.30 Uhr.